Was sind eigentlich säureüberschüssige Lebensmittel?

Säureüberschüssige Lebensmittel enthalten, wie der Name schon verrät, mehr saure als basische Bestandteile. Für deren Verstoffwechselung benötigt der Organismus ausreichend basenbildende Vitalstoffe. Sind nicht genügend vorhanden ist der Körper gezwungen seine eigenen Mineralstoffdepots anzugreifen.

Ein reichlicher Verzehr von tierischen Produkten kann der Organismus durch den hohen Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren und Purinen übersäuern, was dazu führt dass die Cholesterin- und Triglyzeridwerte ansteigen. Ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf- und Darmkrebserkrankungen besteht bei übermäßigem Verzehr von rotem Fleisch wie Schwein und Rind.

Fisch ist ebenfalls stark säureüberschüssig, aber gegen den einmal wöchentlichen Verzehr spricht nichts. Er fördert die natürliche Versorgung mit Jod, hochwertigem Eiweiß und Omega-3 Fettsäuren. Achten Sie beim Kauf von Fisch besonders auf gute Qualität, Herkunft, und das Umweltsiegel MSC (Marine-Stewardship-Council).

Stellen Sie Ihre Mahlzeiten also immer so zusammen, dass sie aus einer großen Portion Gemüse, einer Beilage wie zum Beispiel Kartoffeln und einer kleinen Fleisch-oder Fischportion bestehen. Trinken Sie außerdem täglich mindesten 1½ – 2 Liter Flüssigkeit. Besonders geeignete Getränke sind Quellwasser mit frischer Minze oder einem Spritzer Zitronensaft, Kräutertees und Gemüsesäfte, aber auch ein Glas Obstsaft pro Tag, den Sie am besten als Schorle in einem Verhältnis von einem Teil Saft und drei Teilen Wasser.

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